Weihnachtszeit

Nun haben wir schon wieder Dezember, unglaublich wie die Zeit rast. In ein paar Wochen ist schon Weihnachten und danach fängt schon wieder das neue Jahr an. Dieses wird für uns ja sowieso speziell, denn wir erwarten Mitte April Nachwuchs. 🙂

Doch zuerst kommt die Adventszeit mit backen, dekorieren, Geschenke organisieren, Daten abmachen, Weihnachtsessen mit der Arbeit oder mit Freunden und natürlich über die Weihnachtsmärkte zu schlendern. Wie ich schon letztes Jahr im Blog erwähnt habe, komme ich bei den Weihnachtsmärkten sooo richtig in  Weihnachtsstimmung. Doch dieses Jahr mag ich nicht wirklich dahin zu gehen, denn dieses Jahr gibt es kein Glühwein für mich. Und Punsch mag ich nicht. Doch ich denke, es ist immer schwieriger als Erwachsenen in Weihnachtsstimmung zu kommen. Denn man arbeitet meistens bis am 24.12, wen es nicht am Wochenende ist und danach soll man in Weihnachtsstimmung sein. Doch nächstes Jahr mit unserem Kind wird es sicher wieder was ganz spezielles sein, darauf freue ich mich schon. Wie auch später auf das zusammen guetsle, dies habe ich als Kind geliebt.

Guetsle / Weihnachtskekse um die Adventszeit backen, ist jedes Jahr eine Freude. Meine Favoriten sind die Mailänderli und danach kommen die Spitzbuben. Für meinen Mann sind es die Brunsli. Lebkuchen geht natürlich auch immer, am Besten noch in der Mitte durchgeschnitten und dann mit Butter bestreichen. Zimtsterne dürfen auch nicht fehlen. Hier unter Rezepte habe ich euch ein einfaches Rezept für die Schoggokugeln, diese sind auch sehr lecker.

Am 6.12 gibt es feine Grättimänner mit Schokoladestückchen. Diese habe ich letztes Jahr das erste Mal selber gemacht. Sie haben witzig ausgesehen und geschmeckt haben Sie auch, was ja die Hauptsache ist.

An Weihnachten mache ich mindestens 1 Dessert, meistens teste ich wieder ein neues Rezept aus. Hier eine kleine Auswahl was ich schon köstliches gezaubert habe:

  •          Winter-Apfeltorte von Enie; sweet and easy
  •          Selber gemachte Schoggoschalen mit Ballons, gefüllt mit Vanilleglace und heissen Himbeeren
  •         Spekulatius-Tiramisu
  •         Spekulatius-Schichtdessert mit Himbeeren
  •         Spekulatius-Cupcakes
  •         Spekulatius-Torte

Dieses Jahr gibt es Brownie-Weihnachtsbäume.

Und die Servietten werden wie letztes Jahr in Weihnachtsbäume verwandelt, hier gibt es eine tolle Anleitung

Frühstück/Brunch

Am Wochenende freuen wir uns immer auf ein ausgiebiges Frühstück. Denn was gibt es schöneres am Wochenende wenn man keine Pläne hat und genug Zeit zu zweit, mit der Familie oder Freunden. In der Schweiz ist es Tradition Sonntags einen Zopf anstelle von Brot zu servieren. Ob selbergebacken oder gekauft, ist jedem selber überlassen. Dazu Butter mit Konfitüre, Honig, Nougatcreme, Aufschnitt oder Käse. Vor dem Konfibrot, gibt es ein 3-Minuten Ei oder Rührei mit Speck. Müesli, Joghurt oder Cornflakes ist auch immer gern gesehen.

Wir haben in der Zwischenzeit so vieles neues entdeckt aus der ganzen Welt, wo nun auch ab und zu bei uns auf den Tisch kommt. Wie zum Beispiel Eggs Benedict von den USA oder Shakshuka aus Israel.

Hier sind ein ein paar Ideen, falls ihr euch dass nächste Mal überlegt, was es geben könnte:

  • Zopf mit Butter und selber gemachter Konfitüre z.B. Erdbeeren, Kirschen,  4-Frucht oder anderes
  • Rührei mit  Speck
  • Cornflakes mit Milch
  • Eggs Benedict klassisch mit Schinken oder mit Lachs und Blattspinat/Avocado
  • Shakshuka traditionellerweise mit Fladenbrot, mit Zopf geht es natürlich auch; israelische Spezialität
  • Pancakes mit Ahornsirup und Früchten
  • Acai Bowl
  • Haferflocken Cupcakes gefüllt mit Joghurt und Früchten
  • griechisches Joghurt mit Honig dazu Haferflocken und Früchten
  • Bananenbrot

 

Norderney Dinnerparty

Ich gewann eine Einladung von littlecitty.ch zur Norderney Dinnerparty für Anfang September. Nach Feierabend fuhr ich nach Zürich und wie man es sich denken kann, wenn man zeitlich eng dran ist, natürlich habe ich mich verfahren, trotz Navigationsgerät.

Während der Fahrt war ich dermassen gespannt was mich an dem Abend erwarten wird. An der Türe empfingen mich sehr herzlich und freundlich Valeria und Adi von Littlecity. Die anderen Gewinner, Gäste und Mitwirkende vom Abend waren alle sehr offen und liebenswert, daher kam man auch sehr schnell in einen aktiven Dialog. Zu Beginn gab es Erfrischungsgetränke und man lernte sich gegenseitig kennen. Eine andere Gewinnerin war auch aus derselben Ortschaft wie ich, wie klein doch manchmal die Welt ist.
Zuerst gab es eine kleine Eröffnungsrede und danach kamen wir in den Genuss von den Vorspeisen. Dies waren ein Krabbensalat sowie einen Linsensalat. Der Linsensalat war echt köstlich und werde ich sicher einmal zuhause selber ausprobieren, da wir das Rezept erhalten hatten.
Alle Gänge vom Abend waren vom charmanten Koch Felix Wessler, der direkt mit seinem Auto von der Insel Norderney kam.
Nach der Vorspeise gab es selbergemachten Käse zum Probieren und anschliessend durften wir an unseren zugewiesenen Platz sitzen, wo unser Namensschild platziert war. Hier wurde dann auch der Hauptgang und am Schluss das Dessert serviert. Dazwischen gab es immer wieder spannende Vorträge über die Reise nach Norderney von Valeria und Adi, wie auch von der Sagen umwobenen Fee die in Norderney lebt und arbeitet, und wir erfuhren über schöne Orte in Niedersachsen.
Am Ende gab es noch eine Photosession und eine Goodie-Bag für nach Hause, mit vielen interessanten Artikel über den gesamten Themenabend. 

 

Zucker Alternativen

Es ist ja bekannt, dass unsere Lebensmittel allgemein zu viel Zucker enthalten. Dies ist für unseren Körper gar nicht gut, denn es verursacht starke Nebenwirkungen. Klar, ein bisschen Zucker schadet nicht, aber zu viel ist auf Dauer nicht gesund. Da wir dies an eigenem Leib erfahren wollten, machten mein Mann und ich eine zuckerfreie Woche. Die Idee war simpel, die Umsetzung hingegen schwer. Wenn man einkaufen geht, sollte man mehr Zeit einplanen als sonst, da man jedes Produkt einzeln anschauen muss. Wir haben die Woche durchgezogen, auch wenn dies grosse Hürden mit sich brachte. Doch seitdem ist es uns viel bewusster geworden, was wir für Schaden unserem Körper anrichten ohne dies zu wollen. Mittlerweile sind wir wieder im Alltags-Rhythmus wie früher, doch gewisse gesunde Alternativen haben wir beibehalten. Hier eine Liste an Alternativen:

  • Xucker
  • Kokosblütenzucker
  • brauner Zucker
  • Agavendicksaft
  • Honig

(Werbung ohne Auftrag; selber bezahlt)

Heutzutage wird es immer einfacher, Produkte zu kaufen die weniger Zucker enthalten als vorher. Es ist natürlich nicht immer einfach die Idee um zusetzen, denn man muss die Produkte weiterhin verkaufen können. Deshalb gibt es immer weniger Zucker und nicht von 0 auf 100. Wie auch bei Rewe wo es den Schokoladepudding in 4 verschiedenen Rezepturen zum Testen gab. Mir persönlich schmeckte dass -30% weniger Zucker. Witziger weise habe ich bei der Recherche erfahren, dass dieser Schokoladenpudding mit -30% weniger Zucker das Rennen gemacht hat und nun im Regal erhältlich ist. Ich hoffe, es gibt weiterhin solche Produkte wo wir uns daran gewöhnen können mit weniger Zucker zu leben.

Hier ein paar zuckerfreie Rezepte von unserer Testwoche:

  • Naturjoghurt mit frischen Früchten
  • Rührei mit Kräutern und Speck
  • grüner Salat mit Garnelen
  • Spinat-Salat mit Feta und Karotten
  • Kartoffeln mit Quark
  • Thunfischsalat mit Tomaten
  • Tomaten Mozzarella Salat
  • Linsen Gemüse mit Karotten
  • Gemüseplatte mit Dip
  • Poulet, Pilz Salat

Workshop; Drip Cake

Ich war mir nie sicher, ob ich einen Backkurs besuchen möchte. Ich liebe es zu backen, doch unter Beobachtung ist das was ganz anderes. Doch um in meinem Hobby besser zu werden, habe ich mich dazu entschlossen dies bei Gelegenheit mal auszuprobieren. Ich hatte es letztes Jahr schon geplant, aber zeitlich hat es leider nicht gepasst. Doch als ich den Workshop sah bei Instagram von Dr. Oetker Café Gugelhupf in Luzern überwand ich mich und meldete mich umgehend an. So habe ich früher Feierabend gemacht und fuhr nach Luzern. Dort angekommen wurde ich sehr freundlich empfangen von Steffi.

Zuerst gab es Getränke und Sekt für die Abkühlung, da es sehr heiss war an diesem Tag. Als sich alle beschnuppert haben, ging es ans Werk. Die Böden wurden schon gebacken, denn sonst würde es nicht reichen. Wir waren 8 Ladies und jeder konnte sich verwirklichen, Tipps abgeben und das Gelernte in seiner Torte umsetzen.

Die Tortenböden wurden gefüllt mit Nutellabuttercreme, Schokoladestreuseln, Schokoladecreme und es wurde ein Loch gemacht in der Mitte, da wurden Smarties versteckt. Diese kamen zum Vorschein, wenn man die Torte am Schluss aufschnied. Wenn die Torte fertig ist mit füllen,  wird die Torte mit der Nutellabuttercreme eingedeckt und gekühlt, so dass die Creme sich härtete. In der Zwischenzeit durfte jeder Bruchschokolade selber herstellen, wenn ihr es auch ausprobieren möchtet, hier das Rezept dazu. Wenn die Creme fest ist an der Torte, wird noch ein bisschen nachgebessert und danach kommt der Drip-Effekt aus Schokolade-Glasur auf die Torte. Am Schluss wird die Torte mit diversen Süssigkeiten und der Bruchschokolade dekoriert.

Zuhause ist sie sicher angekommen und wurde mit Genuss genossen.

 

 

Sommerfrüchte

Wenn die Temperaturen steigen und der Sommer mit grossen Schritten sich nähert, freue ich mich auf diese wunderbare tolle Jahreszeit. Denn wenn die Tage länger und damit heller strahlen, gibt es vermehrt Früchte wie Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Kirschen zum pflücken oder zu kaufen. Vor 3 Jahren sind mein Mann und ich, Mitte Juni, dass erste Mal Erdbeeren, Brombeeren und Himbeeren pflücken gegangen, in der Gemeinde Füllinsdorf. Dieses Jahr gingen wir erst spät, Ende Juni, pflücken und hatten riesiges Glück noch ein Körbchen mit Erdbeeren zu füllen.

Ein Novum war dieses Jahr dass erste Mal Kirschen günnen in Obermumpf. Dort gibt es die richtig tollen grossen fleischigen Tafelkirschen. Als ich diese zum ersten Mal gegessen habe vor ein paar Jahren, wollte ich keine anderen mehr haben. Der Hof von der Familie Burkart wurde auch dieses Jahr wieder ausgezeichnet, als die Besten aus dem ganzen Kanton Aargau.

Es macht so einen Spass die Früchte selber zu pflücken, auch wenn es dabei sehr heiss werden kann. Doch der Erfolg ist, man darf während dem pflücken ein bisschen naschen und danach die selber gepflückten Früchten mit nach Hause nehmen, bei den Kirschen geht natürlich dass meiste an den Hof.  Es ist so ein schönes Gefühl, wenn man seine Arbeit in den Händen hält.

Zuhause werden noch ein paar weitere genascht. Oder ich mache daraus z.B. Kuchen, Wähe oder Muffins. Da die Früchte leider schnell matschig werden, gefriere ich sicher mehr als die Hälfte davon ein. Mit den gefrorenen Früchten machen wir selber gemachte Konfitüre, meistens Erdbeeren- , Kirsch- oder 4-Frucht-Konfitüre. Ach der Sommer ist doch eine tolle Zeit, leider manchmal zu kurz doch ich probiere es die Zeit auszukosten ob in den Rhein baden zu gehen, in den Bergen wandern oder gemütlich zu grillieren.

Probiert es doch nächstes Jahr selber aus und geht die Früchte pflücken, glaubt mir, es macht einen heiden Spass. 🙂

Gewürz-Tour auf Sansibar

Als wir Ende April auf Sansibar waren, hatten wir eine Gewürz-Tour gebucht. Diese Insel im Indischen Ozean ist auch bekannt unter dem Namen „die Gewürzinsel“.

Als Erstes durften wir die Lippenstiftfrucht kennenlernen, aus der geöffneten Fruchtschale kamen viele kleine rote Kügelchen zum Vorschein. Diese wurden vom Guide zerdrückt und verrieben, dass daraus folgende rote Pulver kann man z.B. für die Lippen, Fingernägel, Haare u.s.w. brauchen kann.

Anschliessend zeigten Sie uns eine aprikosenähnliche Frucht und wir durften raten. Als er sie aufgemacht hatte, war uns allen klar; Muskatnuss. Sie ist im Innern von einem roten Netz umgeben.

Daraus folgend sahen wir Nelken, Jackfrucht (beide vergammelt oder verwelkt da keine Saison ist), Kakao (wir durften die Kakaobohnen lutschen bzw. das Fruchtfleisch), Kurkuma (hat schöne Blüten), Zitronengras, Currybaum, Dill, Zimt (hier wird die Rinde benützt vom Zimtbaum, diese wird getrocknet und rollt sich dann automatisch zusammen, und es wächst immer wieder nach, so hat man viele Jahre etwas davon / die Äste schmecken nach Vicks Vapo Rub wen man sie einritzt), Vanille (ist ein Orchideengewächs und sieht aus wie Bohnen; grün / die Kapselfrüchten haben einen grossen Prozess vor sich bis sie schlussendlich so schmecken und aussehen wie wir sie kennen), Ingwer (diese sieht man bei genauem Hinsehen am Boden), Kardamom, ChiliAnanas und natürlich Pfeffer. Die meisten von uns kennen sicher den Spruch wen man auf jemanden sauer ist: *Geh doch dorthin wo der Pfeffer wächst*, und dieser ist eben in Sansibar. Also überlege ich mir in Zukunft wem ich diesen Spruch mitteile. *grins*

Kurz nachdem Rundgang wurden wir zur Gewürzkönig/-innen gewählt, denn der Junge wo die Ganze mit uns dabei, neben dem Guide, bastelte uns in der Zwischenzeit aus Blätter und Blumen; Taschen, Armbänder, Halsketten, Krawatte und Kronen. Dafür gab es natürlich Trinkgeld von uns.

Am Ende gab es frische Früchte zum geniessen und einen Stand mit den diversen Gewürzen. Die Preise fand ich, recht happig für uns Touristen, doch die Gewürze sind sehr lange haltbar und direkt vor Ort.

Das Ganze war sehr interessant und würde ich jedem empfehlen, denn meistens kannte ich bis anhin nur das Endprodukt von den Gewürzen.

Hello Fresh

Da ich das Konzept super finde von Hello Fresh, wollte ich es unbedingt mal ausprobieren. Persönlich war es mir zu teuer, umso mehr freute ich mich auf den Rabatt-Gutschein von einer meiner ehemaliger Arbeitskollegin. Es dauerte auch nicht lange, bis ich eine passende Woche gefunden habe um die Box bei uns zuhause zu empfangen.

Menüs können bereits im Voraus betrachtet werden, daher wussten wir bereits was uns erwartet. Mein Mann und ich entschieden uns für die Express Box, da wir nach dem Feierabend was gutes Essen möchten aber nicht allzu lange dauern soll. Für jedes Menü braucht man ca. 30 Minuten. Bio Gemüse und Fleisch made in Switzerland. So kochten wir 3 Abende hintereinander aus der Box per detaillierter und einfacher Anleitung die mitgeliefert wurde. Wir hatten enorm viel Spass dies zuzubereiten und konnten so neue Gerichte entdecken. Alle Gerichte waren köstlich, doch leider hatte es bei jedem Gericht eine Beilage die meinem Mann nicht schmeckte. Rucola, getrocknete Tomaten und Salatgurke. Mir persönlich haben alle 3 Gerichte gemundet, ausser die Salsiccia war nicht meines, dafür hatte mein Mann mehr davon. Für jeden gab es einen Teller und dass nicht zu wenig, wir waren pappsatt.

Nach dieser Woche, habe ich mich wieder abgemeldet auf der Webseite, denn es läuft sonst automatisch weiter. Es gibt jedoch die Möglichkeit für 2/3 Wochen zu pausieren. Ich empfehle dies auf jedenfall mal auszuprobieren, und dies nicht nur aus eigenem Interesse weil mein Arbeitgeber Frigosuisse die Kochboxen für Hello Fresh zusammenstellt. ;-D

 

 

 

Gin – das „neue“ IN-Getränk

Vor über 8 Jahren trank ich zum ersten Mal Gin Tonic. Es schmeckte mir von Anfang an, auch wenn es kein süsses Getränk ist. Denn normalerweise trinke ich nur süsse alkoholische Getränke, aber ich denke, je älter man wird, ändert sich auch der Geschmack. So ist es auf jeden Fall bei mir, denn so war es auch mit Knoblauch, Oliven und Kaffee.

Mitte / Ende des Jahres 2016 habe ich entdeckt, dass es einen richtigen Hype um Gin gibt. Auf der einten Seite fand ich es richtig toll und interessant, denn es kamen neue Sorten auf den Markt, die Bars hatten plötzlich eine grössere Auswahl im Sortiment man konnte neue Geschmackssorten kennenlernen. Doch auf der anderen Seite wusste plötzlich jeder was über Gin und jeder 2. trinkt in der Bar Gin Tonic. Und obwohl ich schon über mehrere Jahre Gin Tonic trinke, musste ich mich fast jedes Mal erklären dass ich es schon länger trinke und nicht erst seit es ein IN-Getränk ist. Klar, ich trinke es jetzt sicher öfters und habe auch schon diverse neue Gins ausprobiert wie auch mit diversen Früchten und Gewürzen. Doch ich bleibe dem Getränk auf jeden Fall treu und werde es weiterhin trinken, wenn es nicht mehr IN ist.

Wie gesagt, ich habe es besser bzw. intensiver kennengelernt durch den Hype und dadurch bin ich auch sehr dankbar. Denn ich war an einer Gin Degustation in Basel wo ich vieles neues erfahren habe, wie z.B. dass es mal in England eine Gin Epidemie gab. Denn der Gin war damals billiger als Brot und somit verfütterte man die Babys damals mit Gin und trank es in Massen. Und beim degustieren habe ich dass erste Mal Gin pur getrunken, doch dies ist nichts für mich.Und beim Städtetrip in Edinburgh, besuchten wir die Gin Destillerie. Sie war auf Englisch, und was ich nicht verstand, übersetzte mein Mann für mich. Beide Besuche waren hochinteressant und hätte ich vermutlich nicht besucht, wenn Gin nicht so beliebt geworden ist in den letzten Jahren. Und in unseren Sommerferien 2017 in Mallorca, hatten wir bei unserem Hotel eine Rooftop Bar und dort probierten wir jeden Abend neue Sorten mit Gewürzen aus. Denn mein Mann ist seit neustem auch auf den Geschmack gekommen, denn bis jetzt trank er immer Whisky und jetzt trinkt er zur Abwechslung auch mal einen Gin Tonic. Am Besten schmeckt mir es mit einem Orangenschnitz oder mit Rosmarin.

Foodwaste

Wer isst denn das Ganze?  Werde ich viel gefragt, wenn ich was feines backe. Bisher hatte ich immer Glück und fand bis anhin immer jemanden der meine Köstlichkeiten vernaschte. Da ich öfters backe, schaue ich sehr darauf dass ich keine Lebensmittel unnötig fortwerfe. Ich bin ein grosser Fan vom einfrieren, denn so kann man die Lebensmittel zu einem späterem Zeitpunkt wieder benützen und sie sind immer noch geniessbar.

Hier einige Tipps, welche ich euch weitergeben möchte:

  • Bananen, bevor sie schwarz werden; aus der Schale nehmen und in Stücke oder Scheiben schneiden und einfrieren – brauche ich dann für Bananenbrot, selbergemachtes Eis oder für Smoothie.
  • Blätterteig, wenn ich zuviel davon eingekauft habe oder im Moment nicht benützen kann, dann gefriere ich es ein. Bevor man es braucht, ca. 1 Stunde auftauen lassen.
  • Butter, gefriere ich auch ein und wiege diese vorher ab, denn meisten braucht man nie die ganze Butter bei einem Rezept. Ich benutze gefrorene Butter immer zum backen oder für zum Frühstück.
  • Brot, selbergemachtes Brot wie zB Kürbisbrot oder Bananenbrot, wenn wir zuhause nicht alles auf essen und bevor es hart wird, schneide ich das Brot in Scheiben. Gefriere dann immer 2 Scheiben zusammen ein und wenn ich mal Lust habe auf Brot, aber keines zuhause ist, taue ich 2 Scheiben auf.
  • Früchte, frische Früchte sind schnell nicht mehr geniessbar. Deshalb gefriere ich sehr viele ein, meistens für die selbergemachte Konfitüre. Und im Sommer macht es Spass die Früchte pflücken zu gehen oder kaufe ein paar Schälchen wenn sie reduziert sind. Gefrorene Früchte sind auch eine gute Alternative zu Eiswürfeln und sieht noch gut aus.
  • Vanilleschote, bitte nicht fortwerfen nach dem rauskratzen des Fruchtmarkes, sondern in ein Tupperware geben und weissen Zucker dazu geben. So habt ihr euren Vanillezucker erstens selber hergestellt und die Schote wird nochmal benützt.
  • Reibkäse, davon kaufe ich immer mehrere Packungen und eine davon lege ich in den Kühlschrank und der Rest kommt in den Tiefkühler.
  • Gemüse, bevor ich das frische Gemüse schlecht wird oder ich noch Resten übrig habe z.B. vom Raclette oder vom Tacos essen, zaubere ich einen schmackhaften Gratin. Ein paar Nudeln zu dem Gemüse mit Speck (wo ich auch eingefroren habe) in eine Gratinform, dazu eine feine Sauce mit viiiiel Käse und noch ein bisschen würzen. Ab in den Backofen und fertig ist ein nahrhaftes Nachtessen.