1. Geburtstagskuchen

Der 1. Geburtstag hatten wir für unsere Tochter gaaanz anders vorgestellt. Doch dann kam Corona.
Ich habe mir Tage zuvor, Okay Okay, Wochen zuvor schon überlegt, welcher Kuchen ich backen möchte. Ich schwankte zwischen einer Marienkäfer-Torte und einem Zahlen-Kuchen. Fragt mich jetzt nicht was der Unterschied zwischen einer Torte und Kuchen ist. 🤣
So dann kam auch der Lockdown in der Schweiz an, da war klar, wir feiern im minimalistischen Kreis, nur wir 3. Deshalb entschied ich mich für den Zahlen-Kuchen. Da der Aufwand nicht zu gross werden sollte und die Marienkäfer-Torte kann ich ja immer noch nächstes Jahr backen!
Das Grundrezept nahm ich von Emma‘s Lieblingsstücke; Schwarzwälder Kirsch Letter Cake. Die Zahl für den Teig druckte ich bei Dr. Oetker Deutschland aus.
Einen Tag vor dem Geburtstag backte ich also den Teig. Ich schnitt von einem Backblech drei Teile aus, dies mithilfe von meinem Mann und legte diese Stücke über Nacht in den Kühlschrank.
Am nächsten Tag, also der GROSSE Tag, bereitete ich die Créme vor. War natürlich super duper nervös und aufgeregt, hatte das Gefühl ich backe zum ersten Mal. 😉 Beim Zusammenstellen und dekorieren klappte alles einwandfrei, auch wenn die Küche wieder einmal mehr aussah als hätte eine Bombe eingeschlagen. 🤣 Doch ich war am Schluss richtig glücklich über das Resultat. Auch die Tupfen sahen echt schön aus, die ich darauf spritzte, auch wenn ich mit der Tülle jedes Mal einen Kampf habe. Eine Abweichung war die Kirschgrütze, denn anstelle nahm ich Erdbeerkonfi. Symbolisch holte ich noch spontan 3 Blüten vom Apfelbäumchen, denn wir unserer Tochter am Morgen geschenkt haben. Diesen haben wir selber eingepflanzt, Puh war gar nicht so einfach, aber es hat Spass gemacht.
Als ich fertig war mit der Deko, fotografierte ich noch kurz und dann mit voller Stolz präsentierte ich die Torte meiner Tochter. Nachdem wir gesungen haben, geniessten wir alle 3 den Kuchen. Mein Mann meinte, es schmeckt gut, aber der Kuchen fühlt sich sandig auf der Zunge an. Ich war ein bisschen beleidigt, musste aber einsehen, dass es (nur) bisschen stimmt! 😜 Unserer Tochter hat es sehr gut geschmeckt, war ja auch die Hauptsache! Doch Tage später als ich wieder backte, meinte Mann zu mir, dass ich statt Puderzucker Speisestärke genommen hab bei. Zahlenkuchen. 😱 Denn wir haben ein paar Tage vorher, alle offenen Packungen in diverse Vorratsbehälter verräumt, aber noch nicht alles beschriftet. 🙃 Tja, jetzt wissen wir, wieso es sandig geschmeckt hat. 🤣

Working Mom

Ich habe keinen Mamablog, sondern ein Foodblog, doch für gewisse Themen möchte ich mich einsetzen. Wie z.B. Plastikfrei, Foodwaste, stillen im Allgemeinen, insbesondere stillen in der Öffentlichkeit und nun eben das Thema Working Mom. Seit nun mehr als 4 Monaten arbeite ich 50% jeden Morgen an den Werktagen. Und unsere Tochter geht in die Kita. Es gibt Tage da ich es bereue, die Nacht schlecht war doch ich bin jedes Mal auch stolz dass ich es geschafft habe. Denn um 7.00 Uhr startet der Tag unserer Tochter in der Kita und endet um 11.30 Uhr!

Schon vor Jahren habe ich immer gesagt, wenn ich Mami bin, werde ich arbeiten gehen. Als es dann soweit war, kamen mir Zweifel! Doch es tut der ganzen Familie gut. Ab und an werde ich zu bequem und bin froh wenn der Alltag zum Teil geregelt ist.

In der Schweiz bekommt man direkt nach der Geburt 80% vom Lohn und dies 14 Wochen lang. Doch ich  wollte meine Tochter nicht zu früh in die Kita geben. Also blieb ich 6 Monate nach der Geburt zuhause. Wir fanden schnell eine Kita die meinem Mann und mir gefiel. Die Eingewöhnung war nicht leicht für mich, denn zum Ersten war es die erste Trennung von meiner Tochter überhaupt und zum Zweiten waren die Selbstzweifel gross. Doch unsere Tochter war da überhaupt nicht zimperlich, Sie grinst jeden an und fühlte sich von der ersten Sekunde an wohl in der Kita. Dies bestärkte mich und fiel mir dann auch leichter. So leben wir nun bereits über 4 Monate.

Ich wurde auch gefragt, wieso ich arbeiten gehe und nicht zuhause bleibe. Dies war gar nicht leicht  zu beantworten. Denn ich arbeite seit meinen Lehrabschluss stets 100% und somit kannte ich nicht anderes. Es ist mir ein Wunsch für meine Tochter ein starkes weibliches Vorbild zu sein, denn ich habe die Möglichkeit dazu. Das macht mich weiterhin unabhängig und somit kann ich meine Pensionskasse und AHV weiter ausbauen. Der Lebenslauf und damit verbundene berufliche Erfahrung wächst weiter und zudem verschafft es mir eine Abwechslung zum Mamaleben. Ich möchte soziale Kontakt haben ausserhalb der Windel und Stillwelt. Ist es einfach? Nein, keinesfalls doch ich bereue es nicht und geniesse jeden Tag die Zeit mit meiner Tochter umso intensiver.

Süsskartoffel Toast

Dieser Trend kam ca. im Jahr 2016 und ich habe es erst jetzt ausprobiert, ich weiss wie die alte Fasnacht. Man kann auch nicht immer alles mitmachen. Doch dies wollte ich bei Gelegenheit mal testen. Kam vor kurzem dazu und war begeistert. Das schwierigste war für mich, die Scheiben schön gleichmässig zu schneiden.Schneide Brot auch ungern, werden bei mir selten schöne. Rund 3Mal im Toaster backen bis sie braun werden und anschliessend nach Belieben belegen. Ob salzig oder süss, ihr habt freie Wahl nach Lust und Laune.

Hier sind meine Favoriten, kann mich einfach nicht entscheiden welcher mir besser geschmeckt hat:

1️ Zwergenwiese Ingwer Kokos Curry Aufstrich / Cherrytomaten / Mozzarella / Basilikum 🥥🍅🌱

2️Hummus / Avocado / schwarzer Sesam 🥑

3️ Erdnussbutter / Banane / Kakao Nibs 🥜🍌🍫

4️ Nutella / Himbeeren / weisse Schokolade 🍫

Unverpackt Laden

Einen dieser Konzept-Läden wollte ich schon seit einer ganzen weile besuchen. Den ich bin offen für neues, wunderfitzig und es ist eine gute Sache für unsere Mutter Erde. Also fuhren wir Ende Oktober 2019 nach Aarau, wir entschieden uns für diese Stadt da wir diese noch nicht gross kennen. Eine andere Möglichkeit wäre es gewesen nach Basel zu fahren, dort gibt es 2 solcher Läden.

Im Laden angekommen, fragten wir die Verkäuferin ob Sie uns helfen könnte, da wir zum ersten Mal in einem Unverpackt Laden sind. Sie nahm sich die Zeit zwischendurch und erklärte uns immer wieder wie der Ablauf funktioniert und was es alles zu kaufen gibt. 

So fingen wir an, zuerst alles anzuschauen und danach wiegten wir unsere leeren mitgebrachten Gläser, da das Gewicht nicht mitgerechnet wird. 

Wir entschieden uns für ein paar Sachen, da wir zuerst reinschnuppern wollten und die restlichen Lebensmittel zuhause zuerst fertig machen möchten.

Aller Anfang ist schwer bzw. es braucht Zeit bis man den ganzen Ablauf verinnerlicht und entschieden hat was man kaufen möchte. Die Auswahl ist grösser als erwartet und es ist alles anmachend präsentiert. Einen Stock tiefer gibt es Non Food Artikel wie zB. Wc-Papier, diverse Kosmetikartikel u.s.w. 

Zu guter Letzt wiegt man die Gläser, das Taragewicht wird abgezogen. Eine Liste von den jeweiligen Artikel inkl. Nummern ist oben aufgehängt. Wir haben diese erst danach realisiert und sind deshalb nochmals zu den Artikeln um die Nummer abzulesen. *grins*

Da ich neugierig bin wollte ich wissen seit wann es dieses Unternehmen gibt. Die sehr freundliche Verkäuferin erzählte uns vom schwierigen Start im 2017. Man schrieb zu Beginn noch rote Zahlen. In der Zwischenzeit schreibt man schwarze Zahlen, jedoch weil und auch Dank den freiwilligen Mitarbeitern und allen anderen die mit Liebe dabei sind. Viiielen Dank für das grossartige Konzept, macht weiter so und viiiel Erfolg weiterhin. Wir werden wieder kommen. 🙂

Schweizer Foodblogger Adventskalender

Vor 3 Jahren haben mein Mann und ich das erste Mal Konfi selber hergestellt. Wir waren beide überrascht, dass es gar nicht so schwer ist. Ausprobiert hatten wir seit dem Erdbeeren, Himbeeren, Aprikosen, Äpfel, Kirschen und 4-Frucht.

Die liebe Marlene von Sweet Things hat per Facebook zum Schweizer Foodblogger Adventskalender 2019 aufgerufen. Ich meldete mich spontan an für das Türchen am 7. Dezember, da 7 meine Lieblingszahl ist. Nummer 6 gehört Nicole von princess.ch mit dem tollen Rezept; Knuspermüsli mit Spekulatius und morgen wird Türchen Nummer 8 Rahel von Küchenstories veröffentlicht.

Diese Konfi hatte ich schon länger auf meiner to do Liste. Darum ist der Aufruf die perfekte Gelegenheit für mich diese umzusetzen.

Letztes Jahr musste ich auf Glühwein verzichten, da ich schwanger war und momentan stille ich. Der Rest-Alkohol, nach dem kochen ist nicht nennenswert. Deshalb kann ich es problemlos geniessen und an die bevor stehenden Weihnachtstage denken mit einem Konfibrot in der Hand. Die Tage sind verplant und die Gerichte werden rausgesucht. Doch das Allerschönste wird es sein, mit unserer Tochter das erste Mal Weihnachten zu feiern.

Hier ist der Link zum Rezept.

Viiiel Vergnügen beim nach kochen und schöne Festtage mit euren Liebsten. 🎄

Darum blogge ich?! Ist die Frage beim diesjährigen Swiss Family Blog Kongress/Award 2019!

Weshalb blogge ich? Ich würde sagen alles angefangen hat es mit dem backen. Obwohl mein erstes Dessert nichts mit backen zu tun hatte, Bananen-Tiramisu. Ich hatte vor mehr als 10 Jahren meine Familie zu Besuch in meiner kleinen Wohnung. Diese Nachspeise kenne ich wie meine Westentasche. Wenn ich heute frage was meine Verwandten und Freunde als Nachtisch möchten, ist stets die Antwort das „Bananen-Tiramisu“. Ich habe das Ursprungsrezept mittlerweile ein wenig abgeändert. Falls ich euch neugierig gemacht habe, es ist online auf meiner Webseite.

Zurück zum Thema; ich habe meinem Freundeskreis auf Facebook immer wieder meine Kreationen gepostet. Bis ich im Jahr 2015 eine eigene Seite eröffnete auf Facebook und 2 Monate später auf Instagram.

Die Namenssuche war echt nicht leicht, doch irgendwann kam ich auf den wundervollen Namen SchoggoVino. Er besteht aus meiner Leidenschaft zu Schokolade und aus meinem ledigen Nachnamen Saccavino.

Da mich das Schreiben schon immer faszinierte, denn als Kind schrieb ich immer Tagebücher, entschied ich mich nach langen überlegen eine Homepage zu eröffnen. Mit Unterstützung ging die Seite am 24.07.2017 online.

Ich mache mir keinen Stress, sondern mache es aus Spass und kann so meinen Gefühlen freien Lauf lassen. Ich bin in Wahrheit ein schüchterner Mensch und nicht gerne im Mittelpunkt. Doch durch das Schreiben kann ich mich öffnen. Ich wirke auf manche Personen eher kühl. Denn Schreiben, hat in dieser schnelllebigen Welt, für mich einen enorm hohen Stellenwert, ob per Brief, Notiz, Mail, Blog oder Kurznachricht.

Ich wünsche mir, dass ich die Leute dazu motivieren kann zu backen, denn es ist gar nicht schwer.

Seit ein paar Jahren hat sich mein Posting und Bloggverhalten wie meine Backkünste verbessert und auch verändert. Ich bin viel offener als früher und berichte auch gerne über mein Leben außerhalb der Küche. Neue Motive sind dazu gekommen. Unter anderem Ferien, Restaurantsbesuche, Ausflüge, Plastikverbrauch, meine Schwangerschaft und nun mein Stillen in der Öffentlichkeit. Solange ich motiviert bin und mir das Bloggen Spass macht, mache ich auch weiter.

Am meisten aktiv bin ich auf Instagram. Habe viele tolle neue Seiten entdeckt und hole mir immer wieder Tipps und Anregungen. Deshalb bin ich dieses Jahr das erste Mal dabei beim Swiss Blog Family Kongress und freue mich, obwohl ich schüchtern bin, neue Leute persönlich zu treffen.

Gin ohne Alkohol

Mein letztes alkoholische Getränk hatte ich im Juli 2018. Also schon über ein Jahr her, da ich in der Zwischenzeit schwanger war und heute stille. Ich könnte Alkohol trinken zwischen dem Stillen, man sagt 3 Stunden Pause nach Konsum von Alkohol. Da es aber sehr unterschiedlich ist das Stillen, riskiere ich es sicher nicht. Doch ab und an vermisse es schon mit Freunden gemütlich etwas zu trinken. Vor allem im Sommer bei schönem Wetter draussen am Abend. Doch dann sah ich diese alkoholfreie Alternative zu Gin, den Siegfried Wonderleaf. Da wusste ich sofort, dass ich diesen ausprobieren muss. Daher kaufte ich mir den „Gin“ und kombinierte ihn mit Thomas Henry Tonic. Ich habe mit meinem Mann zur Feier des Tages, nach unserem Einzug in das neue Haus, angestossen. Klar, es schmeckt nicht identisch wie ein Gin mit Alkohol, aber eine geniale Alternative. Dazu kann man es noch mit den Botanicals mischen. Ich trank es ohne, doch der Nächste wird mit probiert. Echt surreal ein Cocktail in der Hand zu halten und doch kein Alkohol zu sich zu nehmen. Auch perfekt für alle die fahren müssen. Probiert‘s aus.

Stillen

Stillen

Es kostet mich bei jedem Mal Überwindung, in der Öffentlichkeit. Warum? Weil ich meine Brust zeigen muss? Weil man immer wieder davon hört, dass es Frauen gibt die aus Restaurant, Einkaufsläden oder dem öffentlichen Raum verwiesen werden? Von den Blicken von den anderen Menschen?

Ich weiss es nicht! Denn ich bin stolz darauf, dass ich mein Kind stillen kann. Es ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Frauen wollen stillen und können nicht, da Ihr Körper keine Milch produziert oder aber haben sehr grosse Schmerzen. Ich kann stillen, wenn auch nicht von Beginn weg an 100%, in der Zwischenzeit nun doch. Auch wegen meinen relativ grossen Brüste werde ich manchmal gefragt, dass ich sicher stillen kann. Dieses Köpermerkmal hat aber nichts damit zu tun ob man Stillen kann oder nicht und über die Milchmenge. 

Auf jeden Fall dürfen alle Mütter stolz darauf sein was sie leisten ob in der Schwangerschaft, bei der Geburt oder in der Erziehung. Leicht ist es nicht und vorallem heutzutage nicht da man immer und überall beobachtet wird! 

Sandra

Buchtipp

  1. Als erste offizielle Leserin, mit persönlicher Widmung, bekam ich das Buch von meiner lieben Freundin Esther.
    Habe noch am selben Tag damit angefangen es zu lesen. Wann immer es mir der Alltag mit Nachwuchs es mir erlaubte, las ich dann auch stetig weiter. Denn es ist eine einfach zu lesende Lektüre und sehr spannend geschrieben. Da ich genau der Zielgruppe entspreche, war es auch kein Wunder, dass es mir auf anhin sehr gefiel. Daher empfehle ich es auch sehr gerne weiter. Wer die Rubrik mag, dem wird auch die Geschichte sehr gefallen.
    Der Spruch: „Und alles Materielle, was wir haben, ist sowieso nur eine Leihgabe im Leben!“ Hat mich sehr zum Grübeln gebracht, da es ein Fakt ist, dass das Leben endlich ist und man sich nicht immer bewusst ist wie Dankbar man sein kann für die Zeit auf diesem Planeten.
    Herzliche Gratulation zum ersten Buch und freue mich auf das kommende.

Geburt

🐞❤️Valentina Maria Stocker❤️🐞

Unser ganzer Stolz 👨‍👩‍👧

🗓 22. April 2019

🕰 7.56 Uhr

⚖️ 4‘300 Gramm

📏 52 cm

Deshalb wird es die nächsten paar Tagen/Wochen ruhig sein auf dieser Seite.