Sommerfrüchte

Wenn die Temperaturen steigen und der Sommer mit grossen Schritten sich nähert, freue ich mich auf diese wunderbare tolle Jahreszeit. Denn wenn die Tage länger und damit heller strahlen, gibt es vermehrt Früchte wie Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Kirschen zum pflücken oder zu kaufen. Vor 3 Jahren sind mein Mann und ich, Mitte Juni, dass erste Mal Erdbeeren, Brombeeren und Himbeeren pflücken gegangen, in der Gemeinde Füllinsdorf. Dieses Jahr gingen wir erst spät, Ende Juni, pflücken und hatten riesiges Glück noch ein Körbchen mit Erdbeeren zu füllen.

Ein Novum war dieses Jahr dass erste Mal Kirschen günnen in Obermumpf. Dort gibt es die richtig tollen grossen fleischigen Tafelkirschen. Als ich diese zum ersten Mal gegessen habe vor ein paar Jahren, wollte ich keine anderen mehr haben. Der Hof von der Familie Burkart wurde auch dieses Jahr wieder ausgezeichnet, als die Besten aus dem ganzen Kanton Aargau.

Es macht so einen Spass die Früchte selber zu pflücken, auch wenn es dabei sehr heiss werden kann. Doch der Erfolg ist, man darf während dem pflücken ein bisschen naschen und danach die selber gepflückten Früchten mit nach Hause nehmen, bei den Kirschen geht natürlich dass meiste an den Hof.  Es ist so ein schönes Gefühl, wenn man seine Arbeit in den Händen hält.

Zuhause werden noch ein paar weitere genascht. Oder ich mache daraus z.B. Kuchen, Wähe oder Muffins. Da die Früchte leider schnell matschig werden, gefriere ich sicher mehr als die Hälfte davon ein. Mit den gefrorenen Früchten machen wir selber gemachte Konfitüre, meistens Erdbeeren- , Kirsch- oder 4-Frucht-Konfitüre. Ach der Sommer ist doch eine tolle Zeit, leider manchmal zu kurz doch ich probiere es die Zeit auszukosten ob in den Rhein baden zu gehen, in den Bergen wandern oder gemütlich zu grillieren.

Probiert es doch nächstes Jahr selber aus und geht die Früchte pflücken, glaubt mir, es macht einen heiden Spass. 🙂

Gewürz-Tour auf Sansibar

Als wir Ende April auf Sansibar waren, hatten wir eine Gewürz-Tour gebucht. Diese Insel im Indischen Ozean ist auch bekannt unter dem Namen „die Gewürzinsel“.

Als Erstes durften wir die Lippenstiftfrucht kennenlernen, aus der geöffneten Fruchtschale kamen viele kleine rote Kügelchen zum Vorschein. Diese wurden vom Guide zerdrückt und verrieben, dass daraus folgende rote Pulver kann man z.B. für die Lippen, Fingernägel, Haare u.s.w. brauchen kann.

Anschliessend zeigten Sie uns eine aprikosenähnliche Frucht und wir durften raten. Als er sie aufgemacht hatte, war uns allen klar; Muskatnuss. Sie ist im Innern von einem roten Netz umgeben.

Daraus folgend sahen wir Nelken, Jackfrucht (beide vergammelt oder verwelkt da keine Saison ist), Kakao (wir durften die Kakaobohnen lutschen bzw. das Fruchtfleisch), Kurkuma (hat schöne Blüten), Zitronengras, Currybaum, Dill, Zimt (hier wird die Rinde benützt vom Zimtbaum, diese wird getrocknet und rollt sich dann automatisch zusammen, und es wächst immer wieder nach, so hat man viele Jahre etwas davon / die Äste schmecken nach Vicks Vapo Rub wen man sie einritzt), Vanille (ist ein Orchideengewächs und sieht aus wie Bohnen; grün / die Kapselfrüchten haben einen grossen Prozess vor sich bis sie schlussendlich so schmecken und aussehen wie wir sie kennen), Ingwer (diese sieht man bei genauem Hinsehen am Boden), Kardamom, ChiliAnanas und natürlich Pfeffer. Die meisten von uns kennen sicher den Spruch wen man auf jemanden sauer ist: *Geh doch dorthin wo der Pfeffer wächst*, und dieser ist eben in Sansibar. Also überlege ich mir in Zukunft wem ich diesen Spruch mitteile. *grins*

Kurz nachdem Rundgang wurden wir zur Gewürzkönig/-innen gewählt, denn der Junge wo die Ganze mit uns dabei, neben dem Guide, bastelte uns in der Zwischenzeit aus Blätter und Blumen; Taschen, Armbänder, Halsketten, Krawatte und Kronen. Dafür gab es natürlich Trinkgeld von uns.

Am Ende gab es frische Früchte zum geniessen und einen Stand mit den diversen Gewürzen. Die Preise fand ich, recht happig für uns Touristen, doch die Gewürze sind sehr lange haltbar und direkt vor Ort.

Das Ganze war sehr interessant und würde ich jedem empfehlen, denn meistens kannte ich bis anhin nur das Endprodukt von den Gewürzen.

Hello Fresh

Da ich das Konzept super finde von Hello Fresh, wollte ich es unbedingt mal ausprobieren. Persönlich war es mir zu teuer, umso mehr freute ich mich auf den Rabatt-Gutschein von einer meiner ehemaliger Arbeitskollegin. Es dauerte auch nicht lange, bis ich eine passende Woche gefunden habe um die Box bei uns zuhause zu empfangen.

Menüs können bereits im Voraus betrachtet werden, daher wussten wir bereits was uns erwartet. Mein Mann und ich entschieden uns für die Express Box, da wir nach dem Feierabend was gutes Essen möchten aber nicht allzu lange dauern soll. Für jedes Menü braucht man ca. 30 Minuten. Bio Gemüse und Fleisch made in Switzerland. So kochten wir 3 Abende hintereinander aus der Box per detaillierter und einfacher Anleitung die mitgeliefert wurde. Wir hatten enorm viel Spass dies zuzubereiten und konnten so neue Gerichte entdecken. Alle Gerichte waren köstlich, doch leider hatte es bei jedem Gericht eine Beilage die meinem Mann nicht schmeckte. Rucola, getrocknete Tomaten und Salatgurke. Mir persönlich haben alle 3 Gerichte gemundet, ausser die Salsiccia war nicht meines, dafür hatte mein Mann mehr davon. Für jeden gab es einen Teller und dass nicht zu wenig, wir waren pappsatt.

Nach dieser Woche, habe ich mich wieder abgemeldet auf der Webseite, denn es läuft sonst automatisch weiter. Es gibt jedoch die Möglichkeit für 2/3 Wochen zu pausieren. Ich empfehle dies auf jedenfall mal auszuprobieren, und dies nicht nur aus eigenem Interesse weil mein Arbeitgeber Frigosuisse die Kochboxen für Hello Fresh zusammenstellt. ;-D

 

 

 

Gin – das „neue“ IN-Getränk

Vor über 8 Jahren trank ich zum ersten Mal Gin Tonic. Es schmeckte mir von Anfang an, auch wenn es kein süsses Getränk ist. Denn normalerweise trinke ich nur süsse alkoholische Getränke, aber ich denke, je älter man wird, ändert sich auch der Geschmack. So ist es auf jeden Fall bei mir, denn so war es auch mit Knoblauch, Oliven und Kaffee.

Mitte / Ende des Jahres 2016 habe ich entdeckt, dass es einen richtigen Hype um Gin gibt. Auf der einten Seite fand ich es richtig toll und interessant, denn es kamen neue Sorten auf den Markt, die Bars hatten plötzlich eine grössere Auswahl im Sortiment man konnte neue Geschmackssorten kennenlernen. Doch auf der anderen Seite wusste plötzlich jeder was über Gin und jeder 2. trinkt in der Bar Gin Tonic. Und obwohl ich schon über mehrere Jahre Gin Tonic trinke, musste ich mich fast jedes Mal erklären dass ich es schon länger trinke und nicht erst seit es ein IN-Getränk ist. Klar, ich trinke es jetzt sicher öfters und habe auch schon diverse neue Gins ausprobiert wie auch mit diversen Früchten und Gewürzen. Doch ich bleibe dem Getränk auf jeden Fall treu und werde es weiterhin trinken, wenn es nicht mehr IN ist.

Wie gesagt, ich habe es besser bzw. intensiver kennengelernt durch den Hype und dadurch bin ich auch sehr dankbar. Denn ich war an einer Gin Degustation in Basel wo ich vieles neues erfahren habe, wie z.B. dass es mal in England eine Gin Epidemie gab. Denn der Gin war damals billiger als Brot und somit verfütterte man die Babys damals mit Gin und trank es in Massen. Und beim degustieren habe ich dass erste Mal Gin pur getrunken, doch dies ist nichts für mich.Und beim Städtetrip in Edinburgh, besuchten wir die Gin Destillerie. Sie war auf Englisch, und was ich nicht verstand, übersetzte mein Mann für mich. Beide Besuche waren hochinteressant und hätte ich vermutlich nicht besucht, wenn Gin nicht so beliebt geworden ist in den letzten Jahren. Und in unseren Sommerferien 2017 in Mallorca, hatten wir bei unserem Hotel eine Rooftop Bar und dort probierten wir jeden Abend neue Sorten mit Gewürzen aus. Denn mein Mann ist seit neustem auch auf den Geschmack gekommen, denn bis jetzt trank er immer Whisky und jetzt trinkt er zur Abwechslung auch mal einen Gin Tonic. Am Besten schmeckt mir es mit einem Orangenschnitz oder mit Rosmarin.

Foodwaste

Wer isst denn das Ganze?  Werde ich viel gefragt, wenn ich was feines backe. Bisher hatte ich immer Glück und fand bis anhin immer jemanden der meine Köstlichkeiten vernaschte. Da ich öfters backe, schaue ich sehr darauf dass ich keine Lebensmittel unnötig fortwerfe. Ich bin ein grosser Fan vom einfrieren, denn so kann man die Lebensmittel zu einem späterem Zeitpunkt wieder benützen und sie sind immer noch geniessbar.

Hier einige Tipps, welche ich euch weitergeben möchte:

  • Bananen, bevor sie schwarz werden; aus der Schale nehmen und in Stücke oder Scheiben schneiden und einfrieren – brauche ich dann für Bananenbrot, selbergemachtes Eis oder für Smoothie.
  • Blätterteig, wenn ich zuviel davon eingekauft habe oder im Moment nicht benützen kann, dann gefriere ich es ein. Bevor man es braucht, ca. 1 Stunde auftauen lassen.
  • Butter, gefriere ich auch ein und wiege diese vorher ab, denn meisten braucht man nie die ganze Butter bei einem Rezept. Ich benutze gefrorene Butter immer zum backen oder für zum Frühstück.
  • Brot, selbergemachtes Brot wie zB Kürbisbrot oder Bananenbrot, wenn wir zuhause nicht alles auf essen und bevor es hart wird, schneide ich das Brot in Scheiben. Gefriere dann immer 2 Scheiben zusammen ein und wenn ich mal Lust habe auf Brot, aber keines zuhause ist, taue ich 2 Scheiben auf.
  • Früchte, frische Früchte sind schnell nicht mehr geniessbar. Deshalb gefriere ich sehr viele ein, meistens für die selbergemachte Konfitüre. Und im Sommer macht es Spass die Früchte pflücken zu gehen oder kaufe ein paar Schälchen wenn sie reduziert sind. Gefrorene Früchte sind auch eine gute Alternative zu Eiswürfeln und sieht noch gut aus.
  • Vanilleschote, bitte nicht fortwerfen nach dem rauskratzen des Fruchtmarkes, sondern in ein Tupperware geben und weissen Zucker dazu geben. So habt ihr euren Vanillezucker erstens selber hergestellt und die Schote wird nochmal benützt.
  • Reibkäse, davon kaufe ich immer mehrere Packungen und eine davon lege ich in den Kühlschrank und der Rest kommt in den Tiefkühler.
  • Gemüse, bevor ich das frische Gemüse schlecht wird oder ich noch Resten übrig habe z.B. vom Raclette oder vom Tacos essen, zaubere ich einen schmackhaften Gratin. Ein paar Nudeln zu dem Gemüse mit Speck (wo ich auch eingefroren habe) in eine Gratinform, dazu eine feine Sauce mit viiiiel Käse und noch ein bisschen würzen. Ab in den Backofen und fertig ist ein nahrhaftes Nachtessen.

Agar-Agar, das pflanzliche Geliermittel

Viele Rezepte mit Gelatine habe ich in der Vergangenheit vermieden, bis ich dass erste Mal Agar-Agar ausprobiert habe. War beim ersten Mal ein bisschen skeptisch, doch es hat wunderbar geklappt. In der Zwischenzeit habe ich es schon mehrmals getestet, bei verschiedenen Rezepten und es hat bei mir, bis jetzt immer funktioniert. Man braucht für ca. 4-6 Blätter Gelatine eine Packung Agar-Agar, doch meistens brauche ich nie das Ganze.

Am Besten immer die Gebrauchsanweisung lesen und sonst nur die halbe Packung aufkochen. Mit der Zeit kann man es besser abschätzen wie viel man braucht, oder eben nicht.

Agar-Agar ist ein rein pflanzliches Geliermittel, hauptsächlich aus Algen. Kaufen kann man es fast in allen grösseren Lebensmittelläden.

Meine Rezepte wo ich Agar-Agar bisher ausprobiert habe:

  • Aprikosen Bienen Kuchen
  • Philadelphia Torte
  • Himbeeren Windbeutel Torte

Vorsätze im neuen Jahr

Zuerst einmal wünsche ich euch allen ein gutes neues Jahr 2018 mit leckerem Essen, vielen neuen Erlebnissen, eine unvergessliche Zeit mit euren Liebsten und nur das Beste für die Gesundheit.

Jedes neue Jahr kommt immer wieder die gleiche Frage; hast Du Vorsätze? Ein paar sagen Ja, andere wiederum finden dieses Thema nicht gut. Denn wen man was neues anfangen möchte, braucht es kein neues Jahr. Doch manchmal finde ich, ist dies ein guter Anfang für neue Ziele. Die letzten Jahren war ich zwar immer ein Gegner gegen Vorsätze, doch dieses Jahr habe ich mir was vorgenommen was SchoggoVino betrifft. Ich liebe das backen und daran wird sich auch nie was ändern, doch manchmal habe ich es übertrieben. Viel habe ich gebacken, nach Lust und Laune, was auch gut ist, doch manchmal habe ich es übertrieben. Bin an den Wochenende früh aufgestanden statt mal auszuschlafen oder bin nach dem Feierabend nach Hause gegangen und habe direkt angefangen zu backen. Egal ob es einen Anlass dafür gab oder nicht, statt mich zu erholen. Klar, backen ist für mich eine Art Entspannung doch jede Leidenschaft kann man auch übertreiben. In den nächsten Jahren möchte ich ja immer noch mit Leidenschaft in der Küche stehen. Erfahrungsgemäss gelingen die Rezepte meistens auch besser, wenn ich erholt bin vom Alltag.

Ich werde natürlich weiterhin backen, aber in Massen. Mal schauen, wie mein Vorsatz funktioniert, denn ich habe noch sooo viele Rezepte wo ich gesehen habe und ausprobieren möchte.

Weihnachtsmärkte

Wie kommt ihr in Weihnachtsstimmung? Als Kind war es noch einfacher finde ich, doch als Erwachsener wird es immer schwieriger. Daher freue ich mich Ende Sommer schon, wenn die ersten Kataloge per Post nach Hause kommen für die kommenden Weihnachtsmärkte. Ich bin über die Jahre ein richtiger Weihnachtsmarkt-Junkie geworden. Denn jedes Jahr ist es für mich eine neue Challenge geworden, um zu planen welchen ich dieses Jahr besuche. Klar, ich mache mir manchmal selber einen Stress daraus, aber es ist ein schöner. Durch die verschiedenen Märkte durch zu schlendern mit den Lieblingsmenschen, neue Sachen entdecken, was einkaufen für zuhause oder Weihnachtsgeschenke einkaufen, Glühwein trinken und die verschiedenen Essensmöglichkeiten auszuprobieren, so stell ich mir dass jedes Mal vor. Und wenn am Abend die verschiedenen Lichter scheinen, dann ist es um mich geschehen und freue mich auf die kommenden Weihnachtstage mit meinen Liebsten.

Viel werde ich gefragt, welcher Weihnachtsmarkt ist denn dein schönster? Keine einfache Frage, denn jeder Markt ist für sich schön und lässt am Schluss neue Erinnerungen zurück. Deshalb kann ich dies nicht beantworten.

Hier aber ein paar Weihnachtsmärkte, wo ich empfehlen kann in der Schweiz: Basel dahin gehe ich jedes Jahr denn der ist in meiner Nähe wo ich zuhause bin und der Chäsbängel wird jedes Jahr von neuem genossen. Bremgarten AG ein sehr grosser Markt mit vielen Leuten, doch man läuft eine grosse Runde durch die ganze Stadt & zwischendurch sind die Menschenmengen nicht mehr so gross. Dieser Markt findet nur an einem Wochenende statt. Montreux am See entlang leuchten die 160 Chalets und in der Markthalle gibt es mehrere feine Spezialitäten zum essen.

Es gibt natürlich noch gaaanz viele wo ich empfehlen kann, zum Beispiel in Deutschland; Konstanz oder in Frankreich; Colmar oder in Österreich; Salzburg. Auf meiner Weihnachtsmarkt Bucketlist stehen noch einige wo ich besuchen möchte. Ich denke, ich werde eine Sparte eröffnen nur für Weihnachtsmärkte-Empfehlungen. 🙂

Delphin-Regenbogentorte

Die Regenbogen-Torten haben mich von Anfang fasziniert, als ich Bilder davon sah und wartete auf den passenden Event, um diese nachzubacken. So kam es dazu, dass der Geburtstag von meinem ältesten Patenkind bevor stand und sie sich eine Delphintorte wünschte. So suchte ich im Internet nach Ideen für die Torte. So kam ich zum Entschluss aussenrum die Torte mit Fondant einzudecken und mit Fondant-Delphinen zu dekorieren. Im Innern gibt es eine Regenbogentorte, wo die schönen Regenbogenfarben zur Geltung kommen werden. So kaufte ich alles ein, was ich zu Hause noch nicht hatte und machte mich ans Werk. Das Backen von den 6 verschiedenen farbigen Böden war noch,dass einfachste, denn ich hatte noch viele Schritte vor mir. Leider hat nicht alles so funktioniert, wie ich mir dass vorgestellt habe wie z.B. die Buttercreme. Die ist leider geronnen, doch nach erfolgreichem recherchieren im Internet gab es ein Wasserbad, was sie wieder geschmeidig gemacht hat. Ein super Tipp falls dies euch auch mal passiert, statt wegzuwerfen. Die Böden habe ich zuerst mit selber gemachter Erdbeerkonfitüre eingestrichen, danach kam die Buttercreme dazu und für den Crunch-Effekt gab es zerbröselte Schoggostengel. Den selber eingefärbten Fondant, mit den Wilton-Farben, ist mir leider beim zudecken der Torte auf den Seite gerissen, doch ich fand zum Glück ein schickes Band um die Risse zu verstecken. Am Schluss stand eine anschauliche Torte, wo ich sehr stolz darauf war. Geschmeckt hat sie auch, was will man mehr.

Die ganze Torte hat mir wieder mal gezeigt dass es gar nicht so leicht ist so etwas zu backen, den auf dem Bild sieht alles so einfach aus. Mein grosser Respekt vor allen Tortenbäckern.

Dies wird sicher nicht meine letzte Fondant-Torte sein, aber vorerst brauche ich eine Pause davon. 😉

Trüffel

Entweder man mag sie oder nicht, dazwischen gibt es eigentlich nichts. Mein Mann mag sie,  in allen Variationen. Deshalb organisierte ich mit Freunden ihm zuliebe einen Ausflug an einen Trüffelmarkt. Denn meines ist es nicht bzw. war es nicht. Denn nur schon der Geschmack vom Trüffelsalz oder Trüffelöl hat mich davon abgehalten es zu probieren.

Wir haben uns für den ersten Trüffelmarkt von der Saison in Weiningen bei Zürich entschieden. Hier findet ihr die verschiedenen Daten und Orten von den Trüffelmärkten in der Schweiz. Man konnte probieren  und kaufen z.B. Salami, Öl, Speck, Chips und vieles mehr. Bei dieser grosser Auswahl probierte ich dass einte oder andere auch aus, doch das Trüffelfondue mit Trüffelscheiben und Trüffelöl war das Beste. Seit dem bin ich offener geworden und habe sogar die Pasta mit Trüffelspänen zuhause genossen. Demnächst werden wir uns ein Trüffelfondue selber zubereiten, freue mich jetzt schon darauf. Und einen Markt werden wir auf jeden Fall wieder besuchen. Wie siehts bei euch aus, mögt ihr es oder nicht?