Working Mom

Ich habe keinen Mamablog, sondern ein Foodblog, doch für gewisse Themen möchte ich mich einsetzen. Wie z.B. Plastikfrei, Foodwaste, stillen im Allgemeinen, insbesondere stillen in der Öffentlichkeit und nun eben das Thema Working Mom. Seit nun mehr als 4 Monaten arbeite ich 50% jeden Morgen an den Werktagen. Und unsere Tochter geht in die Kita. Es gibt Tage da ich es bereue, die Nacht schlecht war doch ich bin jedes Mal auch stolz dass ich es geschafft habe. Denn um 7.00 Uhr startet der Tag unserer Tochter in der Kita und endet um 11.30 Uhr!

Schon vor Jahren habe ich immer gesagt, wenn ich Mami bin, werde ich arbeiten gehen. Als es dann soweit war, kamen mir Zweifel! Doch es tut der ganzen Familie gut. Ab und an werde ich zu bequem und bin froh wenn der Alltag zum Teil geregelt ist.

In der Schweiz bekommt man direkt nach der Geburt 80% vom Lohn und dies 14 Wochen lang. Doch ich  wollte meine Tochter nicht zu früh in die Kita geben. Also blieb ich 6 Monate nach der Geburt zuhause. Wir fanden schnell eine Kita die meinem Mann und mir gefiel. Die Eingewöhnung war nicht leicht für mich, denn zum Ersten war es die erste Trennung von meiner Tochter überhaupt und zum Zweiten waren die Selbstzweifel gross. Doch unsere Tochter war da überhaupt nicht zimperlich, Sie grinst jeden an und fühlte sich von der ersten Sekunde an wohl in der Kita. Dies bestärkte mich und fiel mir dann auch leichter. So leben wir nun bereits über 4 Monate.

Ich wurde auch gefragt, wieso ich arbeiten gehe und nicht zuhause bleibe. Dies war gar nicht leicht  zu beantworten. Denn ich arbeite seit meinen Lehrabschluss stets 100% und somit kannte ich nicht anderes. Es ist mir ein Wunsch für meine Tochter ein starkes weibliches Vorbild zu sein, denn ich habe die Möglichkeit dazu. Das macht mich weiterhin unabhängig und somit kann ich meine Pensionskasse und AHV weiter ausbauen. Der Lebenslauf und damit verbundene berufliche Erfahrung wächst weiter und zudem verschafft es mir eine Abwechslung zum Mamaleben. Ich möchte soziale Kontakt haben ausserhalb der Windel und Stillwelt. Ist es einfach? Nein, keinesfalls doch ich bereue es nicht und geniesse jeden Tag die Zeit mit meiner Tochter umso intensiver.

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