Plastik

Es ist heutzutage echt nicht einfach ohne Plastik im Haushalt zu leben. Wenn man es möchte, ist es ein langer Weg aber möglich. Eine der Möglichkeiten komplett darauf zu verzichten ist es bei Unverpackt Händlern einzukaufen.

In unserem Wohnort gab es eine Zeit lang Plastik Sammelsäcke zum kaufen. Diese durfte man jedoch ausschliesslich, nur mit Plastik füllen. Dies wiederum zeigte erst recht auf, wieviel Plastik gerbraucht wird beim Verpacken von Lebensmittel. So wurde unser normaler Abfallsack recht schnell nicht mehr so voll. Doch bevor man den Plastikabfall in den dafür vorgesehen Sack werfen durfte, musste man diese zuerst abwaschen und von Essensreste befreien. Dass wiederum hat mich nachdenklich gestimmt, da man mit Wasser auch sparsam umgehen sollte. Deshalb putzte ich es nicht immer sauber, sondern nimm ein bereits benutztes Tuch um es sauber zu reinigen.

Diese Säcke konnte man beim Entsorgungscenter abgeben. Doch seit einiger Zeit gibt es diese Möglichkeit nicht mehr.

 Hier ein paar einfach Tipps für den Alltag:

       Hahnenwasser trinken

       Eine Tasche immer bei sich haben, wenn man einkaufen geht, auch für das Gemüse und die Früchten die man separat wiegen muss

       In Unverpackt Läden einkaufen z.B. in Basel http://baselunverpackt.ch/de/ oder https://www.abfuellerei-basel.ch/

       Kosmetik kaufen ohne Plastikrückstände

       Glasflaschen kaufen z.B. diese für unterwegs https://www.soulbottles.de/

       Eine Holz-Zahnbürste kaufen für auf Reisen

       Gemüse / Früchte selber anbauen

       Wiederverwendbare Kosmetikpads

       Schneidebretter, Küchenhelfer aus Holz

       Geschenkpapier aus Zeitungen

       Kosmetik ohne Mikroplastik

       Backpapier ohne Beschichtung

 

Meine Babyparty für unseren Käfer V

Ich wusste schon immer, wenn ich schwanger werde, möchte ich eine Babyparty veranstalten. Da es bei meinem Mann und mir, letztes Jahr, geklappt hat mit der Schwangerschaft, kam bald der Gedanke an die Babyparty auf. Deshalb fragte ich meine Ohana Mitglieder, das zukünftige Gotti und den 3 baldigen Tanten ob sie mir helfen würden. Es ist für mich nicht immer leicht um Hilfe zu bitten, doch ich wusste bereits im Vorfeld, dass es mir zu viel werden würde, mit der vielen Arbeit. Da alle zugesagt haben, kam der nächste Schritt. Ein Datum finden an dem alle teilnehmen können. So wurde der Sonntag 27.01.2019 festgelegt. Anschliessend eröffnete ich eine weitere Whats App Gruppe, neben dem Organisatorinnen Chat, und lud alle Freundinnen ein, die ich gerne dabei haben möchte. Es konnten fast alle am besagten Datum, was wirklich überwältigt war. 🙂 

Um die Ideen und Recherchen an einem Ort zu speichern, wurde von den Helferinnen und mir beschlossen, eine Pinnwand auf Pinterest zu erstellen. Ich persönlich bin nicht so der Pinterest Typ, doch so langsam sehe ich die Vorteile dieser Seite. Ist man nämlich auf der Suche nach Inspirationen, ist diese Seite perfekt dafür.

Als klar wurde, dass wir ein Mädchen bekommen, habe ich die Familie und Freunden informiert, dass mein Mann und ich nicht die Rosa-Typen sind. Findet mal was für Mädchen ohne auf Rosa zu treffen…schwer, sehr schwer. Unter dem Motto „Hello World“ und „unter dem Meer“ kamen unsere gewählten Farben „Violett“ und „Türkis“ richtig zur Geltung.

Als Standort habe ich das Waldhaus in meinem Wohnort Möhlin gewählt. Denn mit über 20 Ladies wollte ich es nicht zuhause machen, da der Platz dazu schlicht weg fehlt.

Bis das Wochenende kam, musste man sich noch folgendes überlegen:

  • Wann zeitlich? Ab 14.00 Uhr
  • Wie sieht der Tisch aus wo auch zum fotografieren benützt wird?
  • Was für eine Babytorte? Zukünftige Gotti Anita backte sie, Deko zu 3.
  • Wie sollen die Cupcakes aussehen? Mit Babyfüssen, bestellte ich bei bakeria.ch und das Topping in Violett und Türkis
  • Gastgeschenke? Cupcake für jeden
  • Welche Snacks auftischen? Siehe auf der 2. Seite
  • Was für Getränke? Alkohol Ja, aber nur Sekt / Früchtebowle erstellte Schwester Gina / diverses Mineral / Kaffee
  • Welche Spiele? Siehe auf der 2. Seite
  • Was für Preise beim Babyföteli Spiel? Siehe auf der 2. Seite
  • Deko? Siehe auf der 2. Seite
  • Was ziehe ich an? Ein violettes Kleid und als Überraschung bekam ich eine Schärpe geschenkt von Tante Andrea. Diese betont den Schwangerschaftsbauch noch mehr, dies ist eine Tradition von den USA – kannte ich bis dahin nicht.
  • Geschenkeliste erstellen? Erstellte eine Wunschliste bei Amazon.de
  • Wann organisiere ich dies alles? am Wochenende, deshalb nahm ich am Freitag frei und vorher organisierte ich immer wieder was
  • Wann einkaufen? Freitag
  • Wann backen? Freitag Abend Cupcakes-Böden / Samstag Pestokranz und die Babys-Wienerli, Freitag Abend Böden für die Babytorte von Gotti Anita
  • Wann das Waldhaus dekorieren? Samstag / Sonntag
  • Wie werden die Tische gestellt? War ein Knorz sag ich euch 🙂

Die meisten Erledigungen bzw. Bestellungen machte ich über Amazon.de

Den grossen Einkauf von Lebensmitteln machte ich am Freitag, mit der zukünftigen Tante Andrea.

Folgendes gab es schlussendlich zum essen:

  • Babytorte
  • Cupcakes (Rezept)
  • Pestokranz (Rezept)
  • Babys in Decken (Wienerli im Blätterteig)
  • Diverse Gemüsesticks
  • Hummus-Avocado Dip
  • Pinocchio Dip
  • Chips (Paprika/Salz), Salzstangen, Tortilla-Chips, Goldfischli
  • rote / grüne Fruchtgummistreifen
  • Schoggobrunnen mit diversen Früchten und Marshmallows

Zum Trinken stellten wir bereit:

  • Sekt süss/trocken
  • Diverses Mineral
  • Früchtebowle ohne Alkohol
  • Kaffee (wurde vom Waldhaus serviert)

Für Spannung und Spiel wurde wie folgt gesorgt:

  • Babybekleidung bemalen, dazu organisierte ich Bodys, Lätzchen, Windeln und Textilstifte
  • Geburtsdatum erraten, dazu erstellte die liebe Andrea die Tafel – Geschenk für den Gewinner denke ich mir noch aus
  • Photo Booth Set für das Gästebuch, wo sich jeder Gast verewigen kann, dazu hat meine Schwester Nathalie einen HP Drucker mitgenommen wo die Fotos vor Ort ausgedruckt werden konnten vom Natel aus
  • Babyfotos von jedem einzelnen erraten, dass heisst jeder Gast musste ein Babyfoto von sich mitnehmen – klappte wunderbar

Da gab es schlussendlich 4 tolle Preise zu gewinnen:

  1. Preis: Handy (Geschirrwaschmittel wo Handy heisst, kann man in der Migros kaufen)
  2. Preis: Candle Light Dinner (Büchse Ravioli mit 2 Teelichter)
  3. Preis: multifunktionelle Küchenmaschine (ein Küchenmesser)
  4. Preis: wurde spontan entschieden da Platz 2-4 gleich viel Punkte hatten; eine Sektflaschen                                                                                                                                         Ich muss sagen, Babyfotos erraten würde ich jedem empfehlen, denn jeder ist beschäftigt und man lernt sich so besser kennen. Witzig war es auch, die Gäste zu beobachten.

Deko:

  • Eine selbergemachte „Hello World“ Girlande von Gina
  • „Hello World“ Boxen, selber gestaltet von Andrea
  • Helium Ballons, kaufte das Helium im Coop Bau & Hobby (reichte für ca. 20 Ballons)
  • Deko-Set in türkis/violett, bestellte dies bei Amazon
  • Diverse Etageren für die Cupcakes
  • Sandkasten-Eimer, diese wurden gefüllt mit Chips ect.

Bin gerade selber erschrocken, dass ich/wir viel zu tun hatten. Das ganze Wochenende von der Babyparty war/waren ich/wir beschäftigt, je nachdem lagen die Nerven auch Mal blank. Doch es hat sich gelohnt und es war einfach ein unvergessliches Fest, wo ich mich gerne zurück erinnern. Ein grosses DANKESCHÖN nochmals an meine Helferinnen, ihr seid wunderbar & habe euch gaaaanz fest lieb. ♥ DANKEEE an alle wo der Einladung gefolgt sind und damit das Fest noch unvergesslicher gemacht haben. ♥

Jahresrückblick 2018

Nun ist das Jahr 2018 schon wieder Geschichte und bleibt zurück in schöner Erinnerung, auf jeden Fall ist dies bei uns so der Fall. Hoffe natürlich bei vielen von euch auch.

Der eindrücklichste Moment war, als wir erfuhren wir werden ELTERN. ♥ Es war und ist immer noch eine spannende Zeit, die wir nie vergessen werden. Jeder gefühlte Moment ist wunderbar und wir freuen uns jedes Mal riesig, wenn wir das Baby am Ultraschall-Monitor sehen dürfen. Auch wenn es zu 99% sicher ist, welches Geschlecht wir bekommen, wird es für mich bis zur Geburt Baby genannt. Es ist manchmal echt surreal, auch wenn natürlich der Bauch nun jeden Tag grösser wird und jeder ihn sehen kann. Das Gefühl im Bauch, wenn es sich bewegt und man die Bewegungen auch von aussen sieht, sind einfach unbeschreiblich schön. Allem voran, wenn ich meinen Mann beobachten kann, wie er das Ganze spürt und sich jedes Mal aufs äusserste freut. Jetzt geht es noch ca. 3 1/2 Monate. Aktuell bin ich in der 26. Schwangerschafts Woche (SSW 26), nach der kommenden Zeit dürfen wir Dich endlich gesund und munter in unserem Armen halten. ♥

Die grössten Backerlebnisse waren für mich:

  • viele neue Rezepte ausprobiert, wie die älteren verbessert
  • Kirschen günnen, war das erste Mal für mich
  • die vielen Früchte wo es im Sommer gab zum verarbeiten, ob als Wähen, Konfitüren ect.
  • 2 Kurse besucht bei Dr. Oetker Café Gugelhupf Luzern  Drip Cake / Guetslikurs
  • bei der #swissbloggerchallenge mitmachte auf Instagram und somit viele liebe neue Leute kennengelernt
  • als ich eine Einladung gewann zur Norderney Dinnerparty wo ich Valeria und Adi von littlecity.ch persönlich kennenlernen durfte, wie auch allen anderen wo an diesem bezauberndem Abend dabei waren
  • und dass ich dieses Jahr das Backen von einer anderen Seite kennengelernt habe, denn wenn man schwanger ist, darf man den Teig nicht ausschlecken wenn rohe Eier dabei sind

#SchoggoVinoontour wurde auch viel benützt, vor allem dieses Jahr in der Schweiz. Bei jedem Ausflug, wird mir immer mehr bewusst, wie schön mein Heimatland doch ist. Egal wo, in der Natur meistens in den Bergen ist es schön friedlich, man kann richtig abschalten und geniessen. Doch die grösste Reise war gleichzeitig auch die imponierendste Reise. Safari in Tansania und anschliessend Badeferien in Sansibar. Die Tieren in der Wildnis zu beobachten war einfach unglaublich schön. Wir waren in der Nebensaison, Mitte April ging es los. Haben Big 5 gesehen, dafür keine Geparden. Doch für die Jahreszeit konnten wir vieles entdecken, auch wenn das Gras recht hoch war. Viele Tierbabys durften wir sehen, alle waren so süüüüss. Das Wetter machte auch mit, auch wenn wir nicht in allen gebuchten Hotels/Lodges übernachten schlafen konnten wo wir gebucht hatten. Am zweit letzten Tag unserer Safari-Woche durften wir noch per Zufall beobachten, wie ein gerissener Büffel von einer Horde verschiedenster Geier und einem Schakal sowie von Hyänen gefressen wurde. Anschliessend an die erlebnisreichen Tagen, flogen wir mit einer Cessna 208 Caravan auf die Insel Sansibar. Zum Glück ging der Flug gut, den die Bremsen funktionierten erstmals nicht. In Sansibar genossen wir die Tagen am Meer und erkundeten die Insel indem wir unter anderem das berühmte Restaurant The Rock (siehe mehr unter Restaurant-Tipps)besuchten und eine Gewürz-Tour; dazu hatte ich bereits einen Blogeintrag erfasst im Juni.

Viele weitere Blogeinträge, Rezepte, Erlebnisse und Reisen werden weiterhin folgen in diesem Jahr, wenn auch vermutlich weniger. Da ich mich erstmals auf mein erstes Kind freue und konzentrieren möchte. Doch solange es mir Spass macht, werde ich euch weiterhin unterhalten. 🙂

Ich danke euch allen für eure tollen Worte und Unterstützung.

Für das neue Jahr 2019 wünsche ich euch nur das Beste und viiiielen Dank für das Besuchen auf meiner Homepage. ♥

eure Sandra

 

 

Weihnachtszeit

Nun haben wir schon wieder Dezember, unglaublich wie die Zeit rast. In ein paar Wochen ist schon Weihnachten und danach fängt schon wieder das neue Jahr an. Dieses wird für uns ja sowieso speziell, denn wir erwarten Mitte April Nachwuchs. 🙂

Doch zuerst kommt die Adventszeit mit backen, dekorieren, Geschenke organisieren, Daten abmachen, Weihnachtsessen mit der Arbeit oder mit Freunden und natürlich über die Weihnachtsmärkte zu schlendern. Wie ich schon letztes Jahr im Blog erwähnt habe, komme ich bei den Weihnachtsmärkten sooo richtig in  Weihnachtsstimmung. Doch dieses Jahr mag ich nicht wirklich dahin zu gehen, denn dieses Jahr gibt es kein Glühwein für mich. Und Punsch mag ich nicht. Doch ich denke, es ist immer schwieriger als Erwachsenen in Weihnachtsstimmung zu kommen. Denn man arbeitet meistens bis am 24.12, wen es nicht am Wochenende ist und danach soll man in Weihnachtsstimmung sein. Doch nächstes Jahr mit unserem Kind wird es sicher wieder was ganz spezielles sein, darauf freue ich mich schon. Wie auch später auf das zusammen guetsle, dies habe ich als Kind geliebt.

Guetsle / Weihnachtskekse um die Adventszeit backen, ist jedes Jahr eine Freude. Meine Favoriten sind die Mailänderli und danach kommen die Spitzbuben. Für meinen Mann sind es die Brunsli. Lebkuchen geht natürlich auch immer, am Besten noch in der Mitte durchgeschnitten und dann mit Butter bestreichen. Zimtsterne dürfen auch nicht fehlen. Hier unter Rezepte habe ich euch ein einfaches Rezept für die Schoggokugeln, diese sind auch sehr lecker.

Am 6.12 gibt es feine Grättimänner mit Schokoladestückchen. Diese habe ich letztes Jahr das erste Mal selber gemacht. Sie haben witzig ausgesehen und geschmeckt haben Sie auch, was ja die Hauptsache ist.

An Weihnachten mache ich mindestens 1 Dessert, meistens teste ich wieder ein neues Rezept aus. Hier eine kleine Auswahl was ich schon köstliches gezaubert habe:

  •          Winter-Apfeltorte von Enie; sweet and easy
  •          Selber gemachte Schoggoschalen mit Ballons, gefüllt mit Vanilleglace und heissen Himbeeren
  •         Spekulatius-Tiramisu
  •         Spekulatius-Schichtdessert mit Himbeeren
  •         Spekulatius-Cupcakes
  •         Spekulatius-Torte

Dieses Jahr gibt es Brownie-Weihnachtsbäume.

Und die Servietten werden wie letztes Jahr in Weihnachtsbäume verwandelt, hier gibt es eine tolle Anleitung

Frühstück/Brunch

Am Wochenende freuen wir uns immer auf ein ausgiebiges Frühstück. Denn was gibt es schöneres am Wochenende wenn man keine Pläne hat und genug Zeit zu zweit, mit der Familie oder Freunden. In der Schweiz ist es Tradition Sonntags einen Zopf anstelle von Brot zu servieren. Ob selbergebacken oder gekauft, ist jedem selber überlassen. Dazu Butter mit Konfitüre, Honig, Nougatcreme, Aufschnitt oder Käse. Vor dem Konfibrot, gibt es ein 3-Minuten Ei oder Rührei mit Speck. Müesli, Joghurt oder Cornflakes ist auch immer gern gesehen.

Wir haben in der Zwischenzeit so vieles neues entdeckt aus der ganzen Welt, wo nun auch ab und zu bei uns auf den Tisch kommt. Wie zum Beispiel Eggs Benedict von den USA oder Shakshuka aus Israel.

Hier sind ein ein paar Ideen, falls ihr euch dass nächste Mal überlegt, was es geben könnte:

  • Zopf mit Butter und selber gemachter Konfitüre z.B. Erdbeeren, Kirschen,  4-Frucht oder anderes
  • Rührei mit  Speck
  • Cornflakes mit Milch
  • Eggs Benedict klassisch mit Schinken oder mit Lachs und Blattspinat/Avocado
  • Shakshuka traditionellerweise mit Fladenbrot, mit Zopf geht es natürlich auch; israelische Spezialität
  • Pancakes mit Ahornsirup und Früchten
  • Acai Bowl
  • Haferflocken Cupcakes gefüllt mit Joghurt und Früchten
  • griechisches Joghurt mit Honig dazu Haferflocken und Früchten
  • Bananenbrot

 

Norderney Dinnerparty

Ich gewann eine Einladung von littlecitty.ch zur Norderney Dinnerparty für Anfang September. Nach Feierabend fuhr ich nach Zürich und wie man es sich denken kann, wenn man zeitlich eng dran ist, natürlich habe ich mich verfahren, trotz Navigationsgerät.

Während der Fahrt war ich dermassen gespannt was mich an dem Abend erwarten wird. An der Türe empfingen mich sehr herzlich und freundlich Valeria und Adi von Littlecity. Die anderen Gewinner, Gäste und Mitwirkende vom Abend waren alle sehr offen und liebenswert, daher kam man auch sehr schnell in einen aktiven Dialog. Zu Beginn gab es Erfrischungsgetränke und man lernte sich gegenseitig kennen. Eine andere Gewinnerin war auch aus derselben Ortschaft wie ich, wie klein doch manchmal die Welt ist.
Zuerst gab es eine kleine Eröffnungsrede und danach kamen wir in den Genuss von den Vorspeisen. Dies waren ein Krabbensalat sowie einen Linsensalat. Der Linsensalat war echt köstlich und werde ich sicher einmal zuhause selber ausprobieren, da wir das Rezept erhalten hatten.
Alle Gänge vom Abend waren vom charmanten Koch Felix Wessler, der direkt mit seinem Auto von der Insel Norderney kam.
Nach der Vorspeise gab es selbergemachten Käse zum Probieren und anschliessend durften wir an unseren zugewiesenen Platz sitzen, wo unser Namensschild platziert war. Hier wurde dann auch der Hauptgang und am Schluss das Dessert serviert. Dazwischen gab es immer wieder spannende Vorträge über die Reise nach Norderney von Valeria und Adi, wie auch von der Sagen umwobenen Fee die in Norderney lebt und arbeitet, und wir erfuhren über schöne Orte in Niedersachsen.
Am Ende gab es noch eine Photosession und eine Goodie-Bag für nach Hause, mit vielen interessanten Artikel über den gesamten Themenabend. 

 

Zucker Alternativen

Es ist ja bekannt, dass unsere Lebensmittel allgemein zu viel Zucker enthalten. Dies ist für unseren Körper gar nicht gut, denn es verursacht starke Nebenwirkungen. Klar, ein bisschen Zucker schadet nicht, aber zu viel ist auf Dauer nicht gesund. Da wir dies an eigenem Leib erfahren wollten, machten mein Mann und ich eine zuckerfreie Woche. Die Idee war simpel, die Umsetzung hingegen schwer. Wenn man einkaufen geht, sollte man mehr Zeit einplanen als sonst, da man jedes Produkt einzeln anschauen muss. Wir haben die Woche durchgezogen, auch wenn dies grosse Hürden mit sich brachte. Doch seitdem ist es uns viel bewusster geworden, was wir für Schaden unserem Körper anrichten ohne dies zu wollen. Mittlerweile sind wir wieder im Alltags-Rhythmus wie früher, doch gewisse gesunde Alternativen haben wir beibehalten. Hier eine Liste an Alternativen:

  • Xucker
  • Kokosblütenzucker
  • brauner Zucker
  • Agavendicksaft
  • Honig

(Werbung ohne Auftrag; selber bezahlt)

Heutzutage wird es immer einfacher, Produkte zu kaufen die weniger Zucker enthalten als vorher. Es ist natürlich nicht immer einfach die Idee um zusetzen, denn man muss die Produkte weiterhin verkaufen können. Deshalb gibt es immer weniger Zucker und nicht von 0 auf 100. Wie auch bei Rewe wo es den Schokoladepudding in 4 verschiedenen Rezepturen zum Testen gab. Mir persönlich schmeckte dass -30% weniger Zucker. Witziger weise habe ich bei der Recherche erfahren, dass dieser Schokoladenpudding mit -30% weniger Zucker das Rennen gemacht hat und nun im Regal erhältlich ist. Ich hoffe, es gibt weiterhin solche Produkte wo wir uns daran gewöhnen können mit weniger Zucker zu leben.

Hier ein paar zuckerfreie Rezepte von unserer Testwoche:

  • Naturjoghurt mit frischen Früchten
  • Rührei mit Kräutern und Speck
  • grüner Salat mit Garnelen
  • Spinat-Salat mit Feta und Karotten
  • Kartoffeln mit Quark
  • Thunfischsalat mit Tomaten
  • Tomaten Mozzarella Salat
  • Linsen Gemüse mit Karotten
  • Gemüseplatte mit Dip
  • Poulet, Pilz Salat

Workshop; Drip Cake

Ich war mir nie sicher, ob ich einen Backkurs besuchen möchte. Ich liebe es zu backen, doch unter Beobachtung ist das was ganz anderes. Doch um in meinem Hobby besser zu werden, habe ich mich dazu entschlossen dies bei Gelegenheit mal auszuprobieren. Ich hatte es letztes Jahr schon geplant, aber zeitlich hat es leider nicht gepasst. Doch als ich den Workshop sah bei Instagram von Dr. Oetker Café Gugelhupf in Luzern überwand ich mich und meldete mich umgehend an. So habe ich früher Feierabend gemacht und fuhr nach Luzern. Dort angekommen wurde ich sehr freundlich empfangen von Steffi.

Zuerst gab es Getränke und Sekt für die Abkühlung, da es sehr heiss war an diesem Tag. Als sich alle beschnuppert haben, ging es ans Werk. Die Böden wurden schon gebacken, denn sonst würde es nicht reichen. Wir waren 8 Ladies und jeder konnte sich verwirklichen, Tipps abgeben und das Gelernte in seiner Torte umsetzen.

Die Tortenböden wurden gefüllt mit Nutellabuttercreme, Schokoladestreuseln, Schokoladecreme und es wurde ein Loch gemacht in der Mitte, da wurden Smarties versteckt. Diese kamen zum Vorschein, wenn man die Torte am Schluss aufschnied. Wenn die Torte fertig ist mit füllen,  wird die Torte mit der Nutellabuttercreme eingedeckt und gekühlt, so dass die Creme sich härtete. In der Zwischenzeit durfte jeder Bruchschokolade selber herstellen, wenn ihr es auch ausprobieren möchtet, hier das Rezept dazu. Wenn die Creme fest ist an der Torte, wird noch ein bisschen nachgebessert und danach kommt der Drip-Effekt aus Schokolade-Glasur auf die Torte. Am Schluss wird die Torte mit diversen Süssigkeiten und der Bruchschokolade dekoriert.

Zuhause ist sie sicher angekommen und wurde mit Genuss genossen.

 

 

Sommerfrüchte

Wenn die Temperaturen steigen und der Sommer mit grossen Schritten sich nähert, freue ich mich auf diese wunderbare tolle Jahreszeit. Denn wenn die Tage länger und damit heller strahlen, gibt es vermehrt Früchte wie Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Kirschen zum pflücken oder zu kaufen. Vor 3 Jahren sind mein Mann und ich, Mitte Juni, dass erste Mal Erdbeeren, Brombeeren und Himbeeren pflücken gegangen, in der Gemeinde Füllinsdorf. Dieses Jahr gingen wir erst spät, Ende Juni, pflücken und hatten riesiges Glück noch ein Körbchen mit Erdbeeren zu füllen.

Ein Novum war dieses Jahr dass erste Mal Kirschen günnen in Obermumpf. Dort gibt es die richtig tollen grossen fleischigen Tafelkirschen. Als ich diese zum ersten Mal gegessen habe vor ein paar Jahren, wollte ich keine anderen mehr haben. Der Hof von der Familie Burkart wurde auch dieses Jahr wieder ausgezeichnet, als die Besten aus dem ganzen Kanton Aargau.

Es macht so einen Spass die Früchte selber zu pflücken, auch wenn es dabei sehr heiss werden kann. Doch der Erfolg ist, man darf während dem pflücken ein bisschen naschen und danach die selber gepflückten Früchten mit nach Hause nehmen, bei den Kirschen geht natürlich dass meiste an den Hof.  Es ist so ein schönes Gefühl, wenn man seine Arbeit in den Händen hält.

Zuhause werden noch ein paar weitere genascht. Oder ich mache daraus z.B. Kuchen, Wähe oder Muffins. Da die Früchte leider schnell matschig werden, gefriere ich sicher mehr als die Hälfte davon ein. Mit den gefrorenen Früchten machen wir selber gemachte Konfitüre, meistens Erdbeeren- , Kirsch- oder 4-Frucht-Konfitüre. Ach der Sommer ist doch eine tolle Zeit, leider manchmal zu kurz doch ich probiere es die Zeit auszukosten ob in den Rhein baden zu gehen, in den Bergen wandern oder gemütlich zu grillieren.

Probiert es doch nächstes Jahr selber aus und geht die Früchte pflücken, glaubt mir, es macht einen heiden Spass. 🙂

Gewürz-Tour auf Sansibar

Als wir Ende April auf Sansibar waren, hatten wir eine Gewürz-Tour gebucht. Diese Insel im Indischen Ozean ist auch bekannt unter dem Namen „die Gewürzinsel“.

Als Erstes durften wir die Lippenstiftfrucht kennenlernen, aus der geöffneten Fruchtschale kamen viele kleine rote Kügelchen zum Vorschein. Diese wurden vom Guide zerdrückt und verrieben, dass daraus folgende rote Pulver kann man z.B. für die Lippen, Fingernägel, Haare u.s.w. brauchen kann.

Anschliessend zeigten Sie uns eine aprikosenähnliche Frucht und wir durften raten. Als er sie aufgemacht hatte, war uns allen klar; Muskatnuss. Sie ist im Innern von einem roten Netz umgeben.

Daraus folgend sahen wir Nelken, Jackfrucht (beide vergammelt oder verwelkt da keine Saison ist), Kakao (wir durften die Kakaobohnen lutschen bzw. das Fruchtfleisch), Kurkuma (hat schöne Blüten), Zitronengras, Currybaum, Dill, Zimt (hier wird die Rinde benützt vom Zimtbaum, diese wird getrocknet und rollt sich dann automatisch zusammen, und es wächst immer wieder nach, so hat man viele Jahre etwas davon / die Äste schmecken nach Vicks Vapo Rub wen man sie einritzt), Vanille (ist ein Orchideengewächs und sieht aus wie Bohnen; grün / die Kapselfrüchten haben einen grossen Prozess vor sich bis sie schlussendlich so schmecken und aussehen wie wir sie kennen), Ingwer (diese sieht man bei genauem Hinsehen am Boden), Kardamom, ChiliAnanas und natürlich Pfeffer. Die meisten von uns kennen sicher den Spruch wen man auf jemanden sauer ist: *Geh doch dorthin wo der Pfeffer wächst*, und dieser ist eben in Sansibar. Also überlege ich mir in Zukunft wem ich diesen Spruch mitteile. *grins*

Kurz nachdem Rundgang wurden wir zur Gewürzkönig/-innen gewählt, denn der Junge wo die Ganze mit uns dabei, neben dem Guide, bastelte uns in der Zwischenzeit aus Blätter und Blumen; Taschen, Armbänder, Halsketten, Krawatte und Kronen. Dafür gab es natürlich Trinkgeld von uns.

Am Ende gab es frische Früchte zum geniessen und einen Stand mit den diversen Gewürzen. Die Preise fand ich, recht happig für uns Touristen, doch die Gewürze sind sehr lange haltbar und direkt vor Ort.

Das Ganze war sehr interessant und würde ich jedem empfehlen, denn meistens kannte ich bis anhin nur das Endprodukt von den Gewürzen.